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Burgruine Schenkenberg
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Burg Schenkenberg in neuer Zeit

Geschichte der Burg Schenkenberg

 
   
  Teil I: Mittelalter          Teil II: Bernerzeit          Teil III: Neuzeit
   

 

Teil III: Neuzeit
   
Ende der Berner Herrschaft
.....Im Jahre 1798 endete das "Ancien Régime" der alten Republik Bern mit dem Einmarsch der Truppen der Französischen Revolution in der Schweiz. Mit der Entstehung des Kantons Aargau als Rechtsnachfolger Berns wurde die Ruine Schenkenberg automatisch dessen Eigentum.  Wappen des Kantons Aargau
   
  Um 1837 erwarb sie ein etwas dubioser "Herr von Schenkenberg". Von diesem war allerdings rätselhafterweise bald kein Lebenszeichen mehr zu vernehmen, er galt fortan als verschollen. Die Ruine war deshalb während Jahrzehnten buchstäblich herrenlos. 
   
Die Ruine Schenkenberg wird versteigert  Schliesslich ersteigerte 1918 die Aargauische Vereinigung für Heimatschutz die gesamte Anlage für 50.- (!) Franken. Dieser Preis muss aber als eher symbolisch angesehen werden. Die seither zur Erhaltung der noch vorhandenen Bausubstanz aufgewendeten Summen sind um ein vielfaches höher ausgefallen als anfänglich wohl vermutet wurde. 
   
   

Luftaufnahme der Ruinenanlage Burg Schenkenberg im Jahre 1938.

   

Luftaufnahme der Ruine Schenkenberg nach der Konservierung von 1938

      
  In den Jahren 1919, 1931, 1935, 1938, 1969/70 und zuletzt 2003 wurden umfangreiche Sicherungs- und Konservierungsarbeiten durchgeführt. Das erinnert doch stark an die Berner Landvögte und ihre Sorgen mit der Burg!
    
   

Sanierungsarbeiten an der Burgruine Schenkenberg im Sommer 2003.

   

Die eingerüstete Burg Schenkenberg während der Sanierung von 2003.

      
  Die Burgruine Schenkenberg steht heute unter dem Schutz der Schweizerischen Eidgenossenschaft und ist als Baudenkmal von nationaler Bedeutung eingestuft. 
   
Die Burg Schenkenberg als beliebtes Ausflugsziel Die immer noch imposante Anlage ist ein beliebtes Ausflugsziel für Gross und Klein und vom Dorf Thalheim (ca. 40 Minuten) oder von den Schenkenbergerhöfen aus (ca. 15 Minuten) leicht zu Fuss zu erreichen.
    
 

Quellen: 

- Reinhold Bosch, "Die Burgen und Schlösser des Kantons Aargau", Aarau 1949

- Max Baumann "Leben auf dem Bözberg"

 - "Brugger Neujahrsblätter", diverse Ausgaben

 - "Aargauer Baudenkmäler"

- Peter Dürrenmatt "Schweizer Geschichte", Zürich 1963

- Christophe Seiler / Andreas Steigmeier "Geschichte des Aargaus",  Aarau 1991

-Jean Jacques Siegrist / Hans Weber "Burgen, Schlösser und Landsitze im Aargau", Aarau 1984

-J. J. Bäbler, "Thomas von Falkenstein und der Überfall von Brugg", Aarau 1867

- Georg Weber / Alfred Baldamus, "Geschichte des Mittelalters", Phaidon Verlag Essen

 

 

 

 

©  Willi Schaffner, 2000 - 2011

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