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Der Weg zur Ruine Schenkenberg |
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| Vom Bahnhof Brugg mit dem Postauto der Linie 371 zur Haltestelle Thalheim Unterdorf. Von hier aus zu Fuss in ca. 40 Minuten hinauf zum Schloss. | ||||||||||||
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Wanderung zur Ruine Schenkenberg |
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Die Burganlage
Schenkenberg, hoch über dem Dorf Thalheim auf einem bewaldeten
Bergkegel gelegen, ist die wohl umfangreichste und markanteste
mittelalterliche Ruine im Kanton Aargau. Vom restlichen Berggrat durch
einen Halsgraben getrennt, ist sie nur von den nördlich gelegenen
Schenkenbergerhöfen her (6
auf der Karte) einigermassen leicht zugänglich.
Der Aufstieg zur Ruine Schenkenberg dauert rund 40 Minuten und beginnt bei der Haltestelle Thalheim Unterdorf (1 auf der Karte) der Postautolinie Brugg - Thalheim. Es handelt sich dabei um einen offiziellen, ausgeschilderten Wanderweg (auf der Karte rot eingezeichnet), der zuerst einer Quartierstrasse im Dorf, dann einem Feldweg folgt, sich im Wald zu einem Trampelpfad verengt und erst im Schlussaufstieg wieder zum breiten Waldweg weitet. Als inoffizielle Alternative eignet sich die auf der Karte violettrot eingezeichnete, allerdings nicht weiter markierte Route (keine Wegweiser). Sie führt auf gut unterhaltenen Feldwegen nördlich um den Burghügel herum, ist etwas länger, deutlich flacher, damit aber auch absolut kinderwagentauglich. Von der Postautohaltestelle (1 auf der Karte) führt der Weg für beide Varianten zuerst flach durch das Dorf, entlang einem Holzstapelplatz und verschiedenen Gewerbebetrieben, später dem Bach folgend zum Waldrand (2 auf der Karte). Hier endet die geteerte Strasse. Der offizielle Wanderweg steigt nun stärker an und folgt einem Feldweg zuerst durch Wiesen dann dem Rebberg (3 auf der Karte) entlang. Hier bietet sich eine herrliche Aussicht über Dorf und Tal. Weiter geht es in den Wald. Der Weg wird zum Trampelpfad und steigt steiler an. Am nördlichen Waldrand entlang (4 auf der Karte), wird er wieder etwas flacher, dafür muss man hier aufpassen um nicht über eine der vielen hochliegenden Baumwurzeln zu stolpern. Der Blick geht hier hinüber zu den Schenkenbergerhöfen (6 auf der Karte). Das mächtige Gebäude mit dem tiefreichenden Dach und dem Treppengiebel ist die ehemalige Schlossscheune. Nun folgt nur noch ein kurzer Aufstieg durch den Wald zur Ruine (5 auf der Karte). Hier wartet ein romantisches Gemäuer darauf entdeckt zu werden. Aber Vorsicht: Vom Klettern auf den Mauern ist abzuraten, sie sind ungesichert, fallen steil ab und es könnten sich Brocken aus dem Mauerwerk lösen! Dafür bietet sich eine prächtige Aussicht über das Dorf Thalheim und weit das Tal hinab und es lädt eine Feuerstelle zum Rasten ein.
Der Abstieg, diesmal über die flachere nördliche Route, führt an den Schenkenbergerhöfen mit der Schlossscheune (6 auf der Karte) vorbei an den gegenüberliegenden Waldrand. Von hier schweift der Blick zurück und die Burgruine Schenkenberg präsentiert sich von der Rückseite her noch einmal in imposanter Grösse auf dem Berggipfel.
Der Weg folgt jetzt ein Stück weit dem Waldrand. Durch satte Wiesen an dem Einzelgehöft Milchbrunnen (7 auf der Karte) vorbei wandern wir durch den Engpass zurück zur Weggabelung (2 auf der Karte), wo sich die beiden Routen wieder treffen. Für die Rückfahrt mit dem Postauto bieten sich entweder die Haltestelle Thalheim Dorfplatz oder Thalheim Post (7 auf der Karte) an. Die Haltestelle Thalheim Unterdorf, wo der Aufstieg zur Ruine begann, kommt nicht in Frage, weil hier der Bus in Richtung Brugg (talabwärts) nicht hält. Willi Schaffner, 2000 / 2001 / 2007 / 2011 |
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